ne, nich briskeby jetzt. sondern eine himmlische familie. wird von mir jetzt auf die liste der uncoolen sendungen gesetzt. diese angloamerikanische propagandasendung geht ja echt mal so gar nich. nich nur das die sehr christlich sind... das wuerd ich ja noch verzeihen, aber der unterschwellige patriotismus... sendung zu dafur: usa ja so super, die schicken am meisten geld runter, helfen den leuten. alle anderen boese und wollen nich helfen. PAH! lug und betrug. sowas hab ich schon genug innerhochschulisch. darum wird das jetzt bestreikt.
am donnerstag abend dann auch noch auf ner sonderpaed party gewesen. schon mal erlebt das man da sitzt und sich selbst dabei beobachtet dazusitzen und absolut keinen einfluss auf das gegenwaertige geschehen hat? zuschauer des lebens. am rande des geschehens und meilen weit entfernt. machtlos und auch nicht gewillt. extrakorporale erfahrung oder so. ich kann auch ohne drogen spass haben :)
desweiteren grosser hype um apple. nach iphone nun die grosskatze. is schon nett, aber der hype etwas uebertrieben. naja, naechste woche wirds naeher getestet. ich willn mac!
es gibt zuviele gut sachen um sie alle hier aufzuschreiben. freuen wir uns ueber den sieg hamburgs und der bestaetigung, wer die macht im norden ist. die tabelle beweist es.
ach, eins hab ich noch. an der uni arbeiten is lustig. man darf lustigen menschen lustige sachen erzaehlen- und mal eben die internen vorraussetzungen fuer den eigenen studiengang aendern. alles is moeglich, nichts is offiziell :)
einen monat das neue handy, mehr als 1100 sms. ownage!
(void) "bei dem täter sichergestellte computer enthielten sogenannet 'freie software'. laut experten handelt es sich dabei um kommunistisches propagandamaterial"
October 28, 2007
this is propganda.
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daniel
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October 24, 2007
nachruf
Wir trauern um unseren Kollegen und Freund Erwin Müller.
In seiner mehr als 26 Jahre dauernden Institutszugehörigkeit hat Erwin Müller durch seine wissenschaftlichen Leistungen, seien Lehre, seine umsichtige Betreuung von Doktoranden, Studierenden und Praktikanten sowie seine herausgeberische Tätigkeit wesentlich zum Erfolg der Arbeit des Institutes und zu seinem internationalen Ruf beigetragen. Er starb nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren am 22. Oktober 2007.
Erwin Müller war seit 1981 wissenschaftlicher Referent am IFSH. Er arbeitete intensiv an den großen Institutsprojekten der 1980er und 1990er Jahre mit. Besonders verdient machte er sich um die Herausgabe zahlreicher Sammelbände, allein elf in der Reihe „Demokratie, Sicherheit und Frieden“. Er war Mitbegründer und Mitherausgeber der Buchreihe „Frieden durch Recht“. Erwin Müller beteiligte sich an der Lehre im Masterstudiengang „Friedensforschung und Sicherheitspolitik“, war Koordinator für die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten des Instituts und leitete über viele Jahre das IFSH-Doktorandenprogramm. Außerdem war Erwin Müller seit 1983 Mitherausgeber und Chefredakteur der sicherheitspolitischen Fachzeitschrift „Sicherheit und Frieden (S+F)“.
Unter Erwin Müllers fachlichen Stärken ist an erster Stelle sein messerscharfes, von Logik geprägtes konzeptionelles Denken zu nennen. In den 1980er Jahren durchdrang er damit vor allem Fragen im Umfeld der europäischen Rüstungspolitik und in den 1990er Jahren der europäischen Friedensordnung. In jüngster Zeit befasste er sich mit Themen im Umfeld von Internationaler Polizei, Internationaler Gerichtsbarkeit und Internationalem Terrorismus. Mit seiner scharfen kritischen Intelligenz legte er logische Inkonsistenzen und argumentative Schwächen offen, in amtlichen Stellungnahmen wie in wissenschaftlichen Texten. Gerne kleidete er Einsichten in Anekdoten in platonscher Manier um einen Sachverhalt anschaulicher bzw. auf allegorische Weise darzustellen. Erwin Müller war sehr belesen. Seine umfassenden Kenntnisse über Aspekte der internationalen Politik und des internationalen Rechts waren im IFSH und darüber hinaus Legende. Seine sprachliche Kunstfertigkeit war beeindruckend. Auch auf Grund seiner ausgeprägten editorischen Fähigkeiten war er ein gesuchter Partner für Veröffentlichungen. In besonderer Weise haben die zahlreichen Praktikantinnen und Praktikanten des Instituts, die Erwin Müller im Laufe der Jahre betreut hat, von seinem Wissen und seinen intellektuellen Fähigkeiten profitiert. Erwin Müller war über das Fachliche hinaus immer ein geachteter Kollege, auf dessen Rat Gewicht gelegt wurde und auf dessen Wort Verlass war.
Erwin Müller wurde am 19.12.1947 in Hochstadt auf der Schwäbischen Alb geboren. Nach Abitur und Wehrdienst studierte er Politikwissenschaft, Soziologie und Zeitgeschichte an der Universität Tübingen. Er schloss das Studium 1976 mit dem Magisterexamen (MA) ab und promovierte 1985 über das Thema „Rüstungspolitik und Rüstungsdynamik in den USA“ in Tübingen bei Volker Rittberger zum Dr. rer. soc. Ab Juli 1978 arbeitete er in Tübingen an einem Forschungsprojekt zur Reform der Abrüstungsplanung im System der Bundesrepublik Deutschland.
Als Wissenschaftlicher Referent am IFSH arbeitete Erwin Müller zunächst zu Fragen der „Nachrüstung“ und zu Vertrauens- und Sicherheitsbildender Maßnahmen“. In den 1980er Jahren war er intensiv an der Weiterentwicklung des Konzepts der „Gemeinsamen Sicherheit“ beteiligt. Anfang und Mitte der 1990er Jahre leistete er grundlegende Beiträge zum Modell des IFSH für eine Europäische Sicherheitsgemeinschaft. 1992/93 arbeitete Erwin Müller für ein Jahr als Fellow am Center for International Affairs der Harvard University. Ende der 1990er Jahre leitete er ein großes extern finanziertes Projekt zur Erarbeitung eines schlüssigen Konzepts für die Ausübung internationaler Polizeigewalt auf der Grundlage des Völkerrechts und in Übereinstimmung mit rechtsstaatlichen Prinzipien.
Im 2002 neugegründeten Zentrum für Europäische Friedens- und Sicherheitsstudien am IFSH widmete sich Erwin Müller intensiv dem Spannungsverhältnis von Sicherheitspolitik und der Wahrung des Rechts, insbesondere im Zusammenhang mit der von ihm kritisch beurteilten Schwächung von Rechtsprinzipien bei der Abwehr von Terrorgefährdungen. Seine publizistischen Kommentare, unter anderem für das Handelsblatt, fanden öffentliche Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren untersuchte er in enger Zusammenarbeit mit Patricia Schneider unter anderem die Entwicklung der polizeilich-justiziellen Zusammenarbeit in der Europäischen Union. Seine letzte größere Veröffentlichung war die gemeinsame Herausgabe mit Patricia Schneider der Nummer 2/2007 der Zeitschrift „Sicherheit und Frieden“ mit dem Schwerpunkt „Humanitäres Völkerrecht“. Der plötzliche Tod riss ihn aus seiner vor dem Abschluss stehenden Untersuchung zur Verbesserung der Sicherheit der Seehäfen der Partnerstädte Hamburg und Shanghai gegen die Gefahr von Terroranschlägen.
Die so unerwartete Nachricht von dem plötzlichen Tod von Erwin Müller trifft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFSH tief. Er war ein beliebter und geachteter Kollege, stets bereit zu klugem Rat, bekannt für unkonventionelles Denken und seine Bereitschaft zu streitbarem Diskurs. Seine zahlreichen Studierenden, Praktikanten und Doktoranden haben die stets umsichtige und geduldige wissenschaftlichen Anleitung geschätzt, vor allem auch seine seltene Gabe zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Betreuten.. Wir werden den Menschen und Wissenschaftler Erwin Müller vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Hamburg, im Oktober 2007
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daniel
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10:36 PM
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October 18, 2007
leute heute
jetzt hab ich nach all den sachen hier auch mal was zum lachen...
(Xpert) was würdest du mit nem Quadcore 3,2GHz Prozessor, 15GB RAM und 1690 GB HDD Speicherplatz machen?
(Xpert) 64bit
(Fuchs) sex!
quelle
tja, sowas find ich lustig. und um anmerkungen vorwegzugreifen, es is mein humor und den muss niemand teilen...
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daniel
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8:53 PM
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wissenschaft!
eigentlich sollte heute einer kleinere abhandlung ueber die verschulischung von universitaeten kommen... vielleicht auch ein bisschen zum hochschulpakt 2020... aber irgendwie ist es spaet und ich will hier ja auch keinen mehr langweilien. willi humboldt is eh tot, werte aendern sich und es gibt schlimmeres. hunger und krankheiten zum beispiel.
dafuer war ich heute zwei mal entsetzt:
das erste mal, als jemand sagte "der schwarze konnte aber gut deutsch"- ja warum denn nicht? nur weil er eine dunkelere hautfarbe hat als der mitteleuropaeische durchschnitt? dazu sprueche auf der toilette wie "du bekommst den neger aus dem busch, aber den busch nicht aus dem neger".
dazu faellt mir genauso viel ein, wie zum eva prinzip. kopfschuetteln und verstaendnislosigkeit uber soviele vorurteile und beschraenkte sichtweisen. (davon nehme ich mich nicht aus, aber nicht bei grundrechten)
punkt zwei. debatten um ein deutschlandweites zentralabi. haha, realitaetsfremd? ich hab heute eine gruppe abiturienten ueber den campus gejagt, welche nicht mal einen zusammenhaengenden satz fehlerfrei artikulieren konnten. duisburg-nord und oberbayern ist nicht vergleichbar und wird durch sowas auch nicht werden. wenn es dabei, wie die kmk behauptet, keine nivelierung nach unten stattfinden soll, bedeutet das, die haben die steigenden studenanfaengerzahlen bald im griff. und das, wo doch mehr leute studieren sollen- wir haben ja einen fachkraeftemangel (und grade ingenieure muessen nicht schreiben koennnen ;) ). da beisst sich die katze in den schwanz, oder? naja, ich hab genug anderes zu tun.
zum beispiel lesen und sms schreiben und morgen der bahn einen fahrenden zug abringen.
aber ich hab ja auch noch andere themen, so isses ja nich. z.b. apple: naechsten freitag gibts 10.5, schon bestellt? *g*
"was hat dich bloß so ruiniert?"
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daniel
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12:36 AM
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October 16, 2007
neues lieblingswort
anarchosyndikalistisch.
die woche beginnt so, wie die letzte aufgehoert hat. arbeitsreich. dafuer termine abgestimmt und was aus den fingern gesaugt. aber genug der arbeit, ich geh schlafen.
wenigstens waechst die bibliothek. wenn ich nur mehr zeit haette diese auch zu erfassen und zu sichten... morgen, morgen und nicht heute, is das motto fauler leute.
warum laufen an der uni eigentlich soviele komischen menschen rum? war das schon immer so?
ab hier schnarchgeraesche einfuegen.
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daniel
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3:40 AM
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October 14, 2007
arte
is schon ne tolle sache.
meine empfehlungen fuer die naechste zeit:
heute 20:45uhr: der grosse diktator.
im november folgen dann ein paar sachen von kubrick:
dr. seltsam, uhrwerk orange, 2001, wege zum ruhm.
bitte ansehen.
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daniel
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4:46 PM
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October 08, 2007
energy.
gestern eine zahl im weltspiegel gehoert: die usa verbrauchen 6% ihrer energie fuer waeschetrocknen. heute mal schwuppschwupp nachgeschaut und quellen zu eben diesem energieverbrauch der usa (und vergleichswerten anderer laender) gesucht. 6% waeren fuer das jahr 2005 der gesamte energieverbrauch mexikos. waeschetrocknen = mexiko? verlaessliche quellen sind im internet rar, aber was willste machen. mehrere voneinander unabhaehige quellen sprechen aber in etwa von den gleichen werten.
und dann ist es in diesem land verboten seine waesche im garten auf einer leine zu trocknen, weil dann die grundstueckspreise in der nachbarschaft sinken(wuerden, koennten, ...). und da es gesetz ist, kostet zuwiderhandlung strafe. also ein waeschetrockner ins haus.
is teilweise schon ne kranke welt.
quelle: weltspiegel vom 7.10.07
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10:42 PM
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woche = arschloch
ab heute steht alles im zeichen von erstis, welche in die grosse welt der uni eingefuehrt werden wollen. moege unser programm ihnen zusagen und die tutorenzusammenstellung nette paerchen ergeben.
in 4 stunden aufstehen. manchmal mag ich diesen job nich.
es gibt plaene sich einer linken hochschulgruppe zu bemaechtigen. was man nicht alles mit ein bisschen einsatz und viel langeweile erreichen kann. idealisten vorraus!
"Ich bin Idealist. Ich weiß nicht, wohin ich gehe, bin aber jedenfalls unterwegs."
- Carl August Sandburg (1878-1967), US-amerikanischer Dichter
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daniel
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12:45 AM
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October 07, 2007
wolf im schafspelz
bei unseren suedlichen nachbarn geht ein ruck durchs land. krawallen in den ansonsten ruhigen schweizer staedten. wer sich fragt was die alpenrepublik in aufruhr bringt- eine partei. aber nicht irgendeine... die svp, nicht gerade durch einen zurueckhaltenden wahlkampf bekannt liegt in umfragen nicht gerade hinten.
hoffen wir das beste fuer unsere freunde im sueden. rechts waehlen scheint leider nicht nur bei uns immer mehr "hip" zu werden.
jedem das seine. arrrrrgh.
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daniel
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6:02 PM
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October 06, 2007
traumata
"ich bring mal den muell runter"
nach 30min kam zum glueck jemand und machte mir auf.
mit dem schluessel in der hand und trotzdem nicht reinkommen is doof. tueren zum hof die ploetzlich zufallen und denen seit wahrscheinlich gestern die klinke fehlt, doof.
zum glueck gibts kuchen.
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daniel
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3:50 PM
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October 05, 2007
eieieipod
im tv bourdieu und grass im gespraech. arte is eben was nettes.
ansonsten? kaufrausch als affekt.
absurditaet des alltags.
daniel s., mitglied einer antifaschistisch-antipopulistischen frontgruppierung zur bekaempfung liberaler zwaenge und kapitalistischer manipulation und zur erlangung der weltherrschaft (KG).
"voelker hoert die signale"
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daniel
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11:54 PM
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October 04, 2007
neues spielzeug
wenn apple schon kein neues macbook pro rausbringt muss ich mich ja anders bedienen. darum hoert mein neues spielzeug auf den namen nano 3G.
sieht dann in etwa so aus:
in silber weil schon mal passend zum zukuenftigen book. keine experimente.
auf gute zusammenarbeit!
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daniel
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11:12 PM
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wenn einer eine mail bekommt
"Haben Sie mich erkannt? Ich bin's Anne Behnert.
Ich denke mir so, wir hätten mit dir in einer Schule gelernt.
Es ist halt viel Zeit vorbei und so kannst du dich an mich wohl nicht mehr erinnern.
Und ich kann es immer noch nicht vergessen, wir waren ja beste Freunde.
Erinnerst du dich an jene Spaziergänge nach der Schule? Dies war echt cool, gell?
Es war aber alles nach dem Umzug meiner Eltern zu Ende.
Wir sind in eine andere Stadt gezogen.
Ich musste euch alle von der Schule verlassen und ich fühlte mich so einsam damals, blieb völlig allein und das Gefühl der Einsamkeit deprimierte mich riesig.
Dann habe ich ja neue Kontakte aufgebaut und nun gibt es wieder Freunde, ist längst schon aber eine ganz andere Geschichte!
Und doch erinnere ich mich fast an niemanden von der Schule, also nur an dich.
Ich möchte, dass wir uns weiterhin ständig kommunizieren könnten.
Willst du mal eigentlich sehen, wie ich jetzt aussehe?
Dann bitte sehr meine Homepage besuchen: [link von der Redaktion entfernt]"
ne, will ich nich. ihr spam-mail schreiber... das funzt nich, wenn man alle menschen seiner schulzeit garantiert nie wieder sehen moechte.
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daniel
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10:09 AM
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October 03, 2007
tag der einheit
is schon witzig das (wie eigentlich immer in den letzten jahren...) kurz vor dem dritten oktober hitzige debatten um den solidarbeitrag. am dritten dann ruhe. kein wort mehr, alle nur noch am feiern und gude laune alda. populismus der besten art. nochmal schnell in alte wunden stochern um am naechsten tag die wiedervereinigung zu feiern. danke cdu/csu fuer dieses alljaehrliche spektakel :)
die stadt dann so voll wie an schlechten samstagen. verwirrung weil eigentlich nur auf dem weg zur sparkasse.
dazu menschen die sich vom tag der offenen tuer der moschee in dortmund gestoert und PROVOZIERT fuehlten. ein beitrag in den tagesthemen. seine aussagen machten kopfweh und sorgten fuer kopfschuetteln.
seine aussagen etwas zusammengefasst: "am tag der deutschen einheit, wie kann man da moscheen oeffnen." (das es seit jahren so ist, stoert die person nicht) jaja, die boesen "islamisten (alle in einen sack stecken) betreiben ja ghettoisierung." (islamisten ins ghetto stecken, ich glaub darauf will er doch eigentlich hinaus?)
geht echt gar nich. vielleicht war das auch die bewerbung fuer den neuen npd-vorstand in dortmund?
mal nen link?
ich geh unikram machen. die nerven sind schwach, die gedanken sind frei- wir freuen uns ueber die wiedervereininungsfeierei.
und kettcar lachten die leute von jamba aus, als diese nen klingelton mit deren songs machen wollten. HAHA!
"Manche Menschen sind, man muß es leider sagen
Prinzipiell ja eher schwierig zu ertragen
Doch was soll der Kampf und was soll die Qual
Sie sind ja sowieso in der Überzahl"
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daniel
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10:37 PM
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October 02, 2007
on the road again
tja, heute 800km auf der bahn. einmal duisburg-lueneburg-duisburg. dazwischen waschmaschinen und so sachen.
neuer trend: einfach mal auf der fahrbahn stehenbleiben. oder auch, ueberholen im ueberholverbot. jeden tag koennte ich das nich. die nerven und so. zumindest unglaublich unfaehige menschen bei der autovermietung. duisburg is halt ne andere qualitaet.
die wohnmobile mit dem roten licht am strassenrand haben kundschaft- ein hollaender. der erste den sich sah.
dazu ueberraschte mich die frau heute mit nem kasten astra.
manchmal werden traeume also doch noch wahr.
aus hamburg.
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daniel
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11:30 PM
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September 30, 2007
gestern war ein tocotronic-tag
im regen nach hause gelaufen und tocotronic im ohr. es war dunkel, zu nass und das ende eines harten tages.
"Ich saß zu lange schon als letzter auf der Bank
Eventuell weil ich Eure Regeln nie verstand
Ihr habt es mir auch wirklich nicht allzu leicht gemacht
Zum Beispiel all die blöden Witze, über die ihr lacht
Zum Beispiel wie man sich unter euch so begrüßt
Dieses stillschweigende Einverständnis, mit dem ihr mich ausschließt
Zum Beispiel euer Ehrgeiz, den ihr habt, wenn es drum geht
Zum Beispiel um die Wurst und eure Souveränität
Diese Welt ist rauh und will man's schaffen, dann muß man
Ha-ha-ha-hart sein"
es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr sich einige menschen ueber ihr aussehen definieren. bahnfahren ist da immer herrlich. die frisur stundenlang zurecht gegelt, die klamotten der letzten mode entsprechend. grosser sport. nich das mir aussehen grundsaetzlich egal ist, aber als da gestern drei herren nach einem harten tag ihren imbiss zu sich nahmen, alte pullover, nicht perfekt sitzende jeans. kleidung ihrem zweck entsprechend- waermend. klar trage ich auch viele markenklamotten, aber es ist nicht nur das ob, sondern auch das wie. trage ich kleidung um mich zu definieren, oder einfach nur weil ich qualitativ hochwertige kleidung moechte? ich habe schuhe und jacken, welche mal ne stange geld gekostet haben, ich diese aber auch schon 7 jahre und mehr im dauereinsatz habe. je kleiner das markenzeichen, desto besser. hauptsache waermt und ist nicht zu modisch. trends laufen schneller als ich, da mitzumachen lohnt sich also nicht. dann koennte ich meine sachen ja auch nicht 7 jahre tragen.
wenn man da abends in der naehe des duisburger bahnhof am zensi partystadl vorbei kommt und die hoffentlich 16 jaehrigens maedels vor dem eingang rumdrucksen, so kann man denken, image is alles. vielleicht is das in der jungend so, aber wer das bis mitte 20 nicht gelernt hat, lernt es auch nicht mehr. ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei jedem selbst ueberlassen. ich wundere mich weiter in den bahnen wieviel gedanken sich menschen zu ihrem aeusserem machen und laechele leicht, wenn boys den spiegel auspacken um ihre haare zu richten.
heute auch was nettes erlebt, grosse aufregung beim endspiel der damenfussimannschaft. mag man an den ein oder anderen stellen in vergangener zeit noch spielerische defizite erlebt haben, so stehen die damen heute fussballerisch in nichts nach. ein sehr ausgeglichendes, spannendes spiel. und am ende hiess der sieger wie so oft deutschland. :)
auch wenn man an ein oder anderer stelle stelle anmerken mag, das dem frauenfussball ein spiel wie das 11:0 nicht foerderlich ist, so kann ich dem nicht ganz zustimmen. es ist nicht so lang her (1982) da hat ungarn bei einer wm 10:1 gegen el salvador gewonnen. auch wenn deutschland es jetzt vollbracht hat, ohne ein tor weltmeister zu werden, so kann man nicht abstreiten das es gute und spannende spiele gab. und das ist werbung genug, das ergebnis vielleicht sogar nebensaechlich. wenn es ein team schafft nur 3 tore in der quali und keins in der endrunde zu bekommen, zeigt es nur die uebermacht. oder das glueck :) ich denke aber das es eine deutlich positiveren effekt auf den frauenfussball hatte. man wird sehen.
morgen werde ich erstmal ein paar leute schulen und die bib heimsuchen.
mit den worten eines kleines vegetariers: "aech baen wieda daaaaa!"
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daniel
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10:49 PM
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September 26, 2007
und es war sommer
zur zeit heisst mein freund excel und der auftrag lautet: wir bewerten liegenschaften. man nehme preise verschiedener maßnahmen, rechne sie auf die gegenwart und versuche dann einen mittelpreis fuer einzelpositionen zu bilden, mit dessen hilfe man die realitaet nachbildet. da kommen schnell ein paar euro zusammen und ist meine aufgabe fuer diese woche.
ich will cow and chicken sehen.
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daniel
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1:53 PM
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September 16, 2007
image is alles!
sprite hatte unrecht!
die frau brauchte kleidung und so musste man gestern in die stadt. bei ladenkette in der umkleide dann folgendes gespraech zwischen einem paerchen aufgeschnappt.
er: "sie is 22, blond, sieht gut aus und studiert in dortmund. er is nur 21 und kommt aus menden. das ist zwar schoen fuer ihn, aber fuer sie ist das ganz schlecht fuers image!"
sie: "ja, aber er ist ja nett."
er: "das stimmt zwar, aber das ist trotzdem nicht gut fuer image"
siehste, is egal ob jemand nett is. aber wenn der partner eurem image nicht foerderlich ist finger weg!
desweiteren heute sendung namens "wunderwelt wissen". wie bereits in der vorwoche frass sich ein 150kilo mensch durch immer groessere gerichte. waren es in der vorwoche noch doener, war es diesmal pizza. getarnt als test, "wer hat die groesste pizza" flog er von stadt zu stadt um sich den eh schon zu dicken wanst vollzuschlagen. lerneffekt? hoechstens wieviel ein dummer mensch so vertilgen kann. uebrigens zog sich dieser "test" mehr als 30 minuten hin. da mag man gar nich mehr fernsehen. nene.
sonst geht ein ruck durch die gesellschaft. ob nun kardinaele oder moderatoren, vergleiche mit laengst ueberholten gedankengut scheint in immer groesseren bevoelkerungsteilen anlang zu finden. rechts der cdu scheint es doch noch waehlerpotential zu geben und das nicht im kleinen einstelligen protenzbereich. ich kann nur den kopf schuetteln verbleibe fassungs- und sprachlos.
muegeln ist ueberall.
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daniel
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9:15 PM
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September 07, 2007
der isolierte, extrakorporal perfundierte rattenduenndarm
es gibt menschen die machen einen 3-fach triathlon, genannt "triple ultratriathlon". da wird dann 11,4km geschwommen - 540km radgefahren - 126,6 km gelaufen. am stueck (in 31h 47m 57s). also quasi alles direkt nacheinander. kranker scheiss. im mexico haben die dieses jahr sogar noch was krankeres gemacht... einen double-deca ultratriathlon. das ist dann quasi die 20-fache distanz eines normalen triathlon (ironman) wettkampfs. d.h. 76 km schwimmen, 3600 km radfahren, 840 km laufen. die schnellsten kommen in einer zeit von unter 2 wochen durch. dagegen is tour de france kindergeburtstag. die menschen sind schon sehr durch.
viel arbeit und wenig freizeit. aufauf die juden rufen!
Mit freundlichen Grüßen, ihre raf. Stadtsoziologie, Gentrifikation & mg.
i.a. dani
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September 05, 2007
marxstudien
am objekt. ich arbeite und hab meinen spass. wecker 6:30. 12 uhr ne stunde mittag und dann gehts wieder frisch ans werk. aufgabengebiet alles. kinder, ich bin an der basis. maloche was geht. und da geht einiges. gestern aufm bau gewesen. studie ab objekt: bauarbeiter und bauwagen mit kekschen und tee. wie bei oma, nur mit ohne deckchen. irgendwas is ja immer. nebenbei wird aufgrund der ess-zeiten mein magen konditioniert. der hat jetzt immer zur gleichen zeit hunger, das is nen komisches gefuehl. und wenn er dann nix kricht, knurrt er mit den hunden im takt. nachdem ich mich am montag noch im buerogebaeude verlaufen habe (14 bueros plus besprechungs und aufenthaltsraeume) schaffe ich es inzwischen sogar schon mich im archiv zurecht zu finden. herrlich. dafuer bin ich abends immer tot. morgens aufstehen liegt mir eben nich. arbeitszeit von 7:30 bis nachmittags. und am we gibts auch kein schlaf weil koblenz aufm plan steht. janu.
aber viel erschreckender war der hinweis, das mit dem simplen weglassen eines buchstabens der url dieses blogs die welt ein ende nimmt. http://the-momos.logspot.com/
ich versteh das nich.
ich versteh das echt nich.
ich glaub ich geh schlafen.
May God bless you.
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daniel
an
7:58 PM
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