April 10, 2007

und du gehst ruessel am schwanz hinterher

ostern ist vorbei, die "eier suchen"-witze wurden alle gemacht. jetzt ist die sonne weg und der alltag hat mich wieder. mein ruecken schmerzt und ich stelle fest, das ich das jammern nicht verlernt habe. dafuer gibts hier einen kleines farbliches intermezzo, weil das vorherige mich eher zum wegklicken als zum lesen animierte. gruen is eben keine farbe fuer das internet. (weiss freenet schon davon?) dafuer zwitschern die voegel noch vergnuegt vor sich hin und ich starre ab und an aus dem fenster und sehe der welt dabei zu wie sie so vor sich hin lebt. dabei finde ich es erschreckend, wieviel gleichzeitig um mich herum passiert. alles geht seinen gang und viele kleine ameisen arbeiten emsig daran, das die grosse maschine immer weiter laeuft. dies ist mir zum ersten mal mit 4 oder 5 bewusst geworden, doch bin ich heute noch beeindruckt davon. irgendwo auf der welt steht grad jemand auf oder geht schlafen oder isst oder wird vom zug ueberrollt. selbst hier in der unmittelbaren nachbarschaft laeuft soviel gleichzeitig ab, das ich wohl eine woche brauchen wuerde um alles zu erfassen. dann bin ich erschrocken weil mein verstand sich nicht einmal vorstellen kann, was grade alles in den 3 nachbarhaeusern vorgeht. nicht einmal das. aber kein anflug von melancholie hier, nein nein. nur habe ich letzte nacht 3 stunden geschlafen, weil der herr bis 4:30 wach war und sich gewundert hat, warum die debian mirrors so langsam sind. dann hat er in 3 stunden des schlafen getraeumt jemand erschossen zu haben um eine andere person zu beschuetzen. leider kam ich damit sowas von nicht klar, das ich mich im traum dazu entschlossen hatte aufzuwachen, eh ich festgenommen werde. (flucht nach vorn) ich wachte dann also wie gewuenscht auf, ging mir ein glas wasser holen und den morgen mit mails und fruehstuecksfernsehen zu verbringen. alles nicht so einfach.
die herzensdame sitzt derweil bei unikram und essen zuhause ich habe heute morgen ihre lueneburg puschen angehabt.

"am meisten zukunft haben menschen ohne vergangenheit." - willemsen: deutschlandreise

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